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Der Waldviertler Graumohn

Wer im Sommer durch das Waldviertel fährt, wird überrascht sein von den vielen Mohnfeldern, die rötlich schimmern.

Der Graumohn, auch Schlafmohn genannt, gehört zur Familie der Mohngewächse, und kommt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum. Die Mohnsamen werden sowohl als Nahrungsmittel als auch zur Ölgewinnung verwendet.

Der Name Schlafmohn verweist darauf, dass diese Pflanze in der griechischen Antike als Schlafmittel eingesetzt wurde.

Der Graumohn ist vermutlich durch die Klöster ins Waldviertel gekommen. Mönche kultivierten seit dem frühen Mittelalter diese Pflanze, um daraus Medizin gegen Schlaflosigkeit und Schmerzen herzustellen. Heute noch verweisen Dokumente aus dem 13. Jahrhundert darauf, dass im Stift Zwettl Mohn als Zehnt an das Kloster abgegeben wrude.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden im Waldviertel bereits 1.200 Hektar Mohn angebaut. Der Waldviertler Graumohn wurde bis 1930 sogar an der Londoner Börse gehandlt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verdrängten andere Kulturpflanzen, die weniger arbeitsintensiv waren, einen Großteil des Mohnanbaus. Erst ab 1980 wurde durch landwirtschaftliche Förderinitiativen die Tradition des Mohnanbaus im Waldviertel wiederbelebt.

Die traditionelle Waldviertler Küche ist stark vom Mohn geprägt, typische Speisen sind Mohnstrudel, Mohnzelten, Mohnnudeln und Mohnknödel. Mohn wird aber auch zu hochwertigem Öl gepresst.

Rezept Mohnzelten

Zutaten:

Für den Teig braucht man 300 Gramm mehlige Kartoffeln, 250 Gramm Schweineschmalz, 500 Gramm Mehl, zwei Esslöffel Sauerrahm, zwei Eier, einen halben Würfel frische Hefe und eine Prise Salz.

Für die Füllung benötigt man 300 Gramm gemahlenen Graumohn, 75 Gramm Zucker, einen Esslöffel Honig, einen Esslöffel Vanillezucker, zwei Esslöffel Powidl, 30 Milliliter Rum, 190 Milliliter Milch und 60 Gramm zerlassene Butter. Zusätzlich braucht man zum Bestreichen ein verquirltes Ei.

Für die Füllung verrührt man alle Zutaten und stellt die Masse für eine Stunde kühl.

Dann kocht man die Kartoffeln, schält sie und presst sie durch eine Kartoffelpresse. Dann gibt man die restlichen Zutaten zu den Kartoffeln und knetet die Masse zu einem Teig, den man nach einer halben Stunde Ruhe mit der Mohnfüllung füllt und bei 250 Grad für 15 Minuten backt.

Casinos in der Nähe von Restaurants

In Österreich werden alle großen, eleganten Casinos von der Casinos Austria Gesellschaft betrieben. Um den Besuchern einen ganz außergewöhnlichen Abend zu bieten, hat man sich schon vor vielen Jahren überlegt, das Casino-Erlebnis noch interessanter zu gestalten.

So kam es zu der Idee von Dinner und Casino. In allen zwölf der österreichischen Filialen der Casinos Austria haben sich Top-Restaurants etabliert, welche die Gäste neben dem Spielerlebnis mit besonderen Gaumenfreuden verwöhnen.

Der Besucher kann spezielle Dinner und Casino Packages buchen und den Casinobesuch mit mehrgängigen Menüs, die von einer hervorragenden Weinauswahl begleitet werden kombinieren.

Ein typischer Dinner und Casino Abend könnte wie folgt aussehen:

Die Gäste werden direkt im Casino empfangen, wo sie mit einem Glas Champagner und kleinen Fingerfood Häppchen als Aperitif verwöhnt werden. Ein eigens dafür abgestellter Casino Buttler führt die Gäste durch die Spielhallen und erklärt nach Wunsch die Regeln auf den unerschiedlichen Spieltischen.

Danach werden die Gäste ins Restaurant geführt, wo sie an ihrem reservierten Tisch mit einem Amus Guele verwöhnt werden, während sie sich für eines von drei speziell kreierten Casino-Menüs entscheiden. Die außergewöhnlichen Kompositionen sind in absoluter Top-Qualität. Die Küchenchefs haben bei der Kreation der Menüs darauf geachtet, das Casino-Thema mit aufzugreifen.

So wird beispielsweise in die Dekortation der Vorspeise Glücksklee gekonnt miteingebaut, oder es wird eine rote Beete Suppe mit schwarzen Trüffeln angeboten, die sich ganz dem Thema “rouge noir” widmet. Der Hauptgang mit einem Steak vom Black Angus Rind mit einer Beilage aus 21 verschiedenen Gemüsesorten steht unter dem Motto “Black Jack”. “Nichts geht mehr”, heißt es erst, nachdem ein ausgeklügeltes Poker-Dessert und eine Käseblatte in Form eines Roulette Rads serviert wurden.

Begleitet werden die einzelnen Gänge von einer Top Weinauswahl, welche von Spitzensommelieren zusammengestellt wird.

“Nichts geht mehr”, heißt es erst, nachdem ein ausgeklügeltes Poker-Dessert und eine Käseblatte in Form eines Roulette Rads serviert wurden.

 

Die Wachauer Marille

Eingangs gilt es wohl klarzustellen, was wir in Österreich unter Marille verstehen: Marillen sind nichts anderes als Aprikosen.

Die Wachauer Marille ist aber eine ganz besondere Aprikose, sie ist eine der wenigen österreichischen Produkte, die innerhalb der Europäischen Union als eingetragene Marke geschätzt wird. Von Marillen aus anderen österreichischen Regionen unterscheidet sich die Wachauer Marille durch ihr besonders feines Aroma. Sie wird aber nicht nur frisch gegessen, sondern auch zu Marmeladen, Likören, Edelbränden und Säften verarbeitet.

Auch in der österreichischen Mehlspeisküche hat die Wachauer Marille einen großen Stellenwert, etwa als Marillenknödel, Marillenstrudel oder Marillenröster.

Die besondere Qualität hat die Wachauer Marille dem Zusammenspiel von besonderen Böden, Klima und einer über viele Jahrhunderte reichende Kultivierung zu verdanken. Auch das Zusammentreffen verschiedener Klimaeinflüsse in der Wachau wie etwa das pannonische Becken, das Waldviertel und die Nähe zur Donau, auch Aromagürtel genannt, wirkt sich auf die Qualität aus. Ebenso haben die starken Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, speziell wenn die Früchte reifen, einen direkten Einfluss auf Aroma, Geschmack und Gehalt der Marillen.

Die Marillenbäume haben aber auch noch eine andere Bedeutung für die Wachau, denn die Marillenblüte lockt jährlich tausende Besucher in die Region.

Wie viele Früchte stammt auch die Marille ursprünglich nicht aus Europa. Sie hat ihren Ursprung in China, wo man sie bereits vor über 4.000 Jahren kultivierte. Es war Alexander der Große, der die Marille nach Griechenland und Italien brachte. In der Ära des großen Römischen Reiches gelangte die Marille auch in die Wachau, wo sie bereits seit 2.000 Jahren wächst.

Die Wachauer Marille diente ursprünglich nur der Eigenversorgung. Die Wachau lebte seit vielen Jahrhunderten vor allem vom Weinbau. Als im 19. Jahrhundert die Einnahmen durch den Wein aufgrund eines Reblaus-Befalls stark zurückgingen, begann man, auch die Marille kommerziell zu vermarkten.

Heute ist die Wachau neben der Marille vor allem für ihren Grünen Veltliner bekannt.

Spielautomaten in Bars

In Österreich war es aufgrund des strengen Glücksspielgesetzes lange untersagt, in Bars Spieleautomaten aufzustellen. Vor einigen Jahren hat sich das Gesetz allerdings geändert und so dürfen auch in heimischen Lokalen Automaten und Casinospiele angeboten werden.

Im Gegensatz zu anderen Ländern, wie beispielsweise in Spanien, hat es sich in Österreich dennoch nie wirklich durchgesetzt, in Bars oder Gaststätten Automaten zu betreiben. Vielmehr sind seit der Lockerung des Glücksspielgesetzes zahlreiche Wettcafés entstanden, die voll mit Automaten sind.

Diese dunklen Spielhöllen sind ein beliebter Rückzugsort für all diejenigen, die ungestört und zwanglos ihrem Spielhang folgen wollen. Freilich sind sie auch zum Aufenthaltsort jener geworden, die der Spielsucht unterliegen und nicht selten ihr ganzes Hab und Gut vor Automaten verzocken.

“Unglücklicherweise haben diese Wettcafés keine strengen Auflagen, die die Spieler, so wie in den teilstaatlichen Casinos der Casinos Austria Gesellschaft oesterreichischecasinos.at, registrieren und somit auch Blackjack kontrollieren.

Das ist der Grund, warum vielen Organisationen diese Spielhallen ein Dorn im Auge sind und sie für eine erneute Verschärfung des Glücksspielgesetztes in Österreich plädieren. Viele wünschen sich sogar eine gänzliche Verbannung jeglicher Art der Glücksspiele aus dem Land, so wie es beispielsweise auf Hawaii der Fall ist. Dort werden neben Casinos und Spielhallen jegliche Glücksspiele wie auch Sportwetten und Lotterien verboten.

Gegner argumentieren damit, dass dies wohl auf einem isolierten Inselachipel funktionieren möge, nicht jedoch inmitten Europas, wo sich in den letzten Jahren gerade im Grenzbereich der ehemaligen Ostblockländer Ungarn, Slowakai und Tschechien zahlreiche Casinos und Glücksspielcafés niedergelassen haben und ohnehin auch schon jetzt viele Besucher aus den österreichischen Grenzregionen anlocken.

Immerhin werden mit dem Glückspiel in Österreich enorme Umsätze erwirtschaftet, die somit durch Steuereinnahmen dem Staat wiederum zur Verfügung stehen.

Interessant wäre es daher, einmal eine Gegenüberstellung zu machen, die aufzeigt, wie hoch die Steuereinnahmen aus den Glücksspielen im Vergleich zu den Sozialausgaben für Spielesüchtige sind.

Der Leberschädl – ein traditionelles Gericht aus dem Mühlviertel

Den Leberschädl kennt man wohl in Österreich sonst nirgends außer im Mühlviertel. Bei meiner Mutter kam er früher mehrmals im Jahr auf den Tisch.

Eingangs mag wohl irritierend sein, was ein Schädel im Essen zu tun hat. Hierzu kann gesagt werden, dass das Wort „Schädel“ im Mühlviertel als Synonym für einen Kuchen verwendet wird, der auf dem Blech oder in einer Rein – einer quadratischen Form aus Metall mit Henkeln an zwei gegenüberliegenden Enden – gebacken wird.

Der Leberschädel ist also eine Art pikanter Kuchen. In Wirklichkeit ist er einem Hackbraten nicht unähnlich, allerdings wird dafür zusätzlich Schweineleber verwendet und er wird in einem Schweinenetz gebacken.

Für den Leberschädel werden altbackene Semmeln in Milch eingeweicht, dann wird zu einem Drittel Leber und zu zwei Drittel fettes und mageres Schweinefleisch faschiert. Diese Masse wird mit den ausgedrückten Semmeln, gepresstem Knoblauch sowie Salz, Pfeffer, Majoran, Kümmel und Zitronenschale vermischt.

Dann wird die “Rein” mit Schweinenetz ausgelegt und mit der Leber-Fleischmasse gefüllt, bevor sie mit dem Netz bedeckt wird. Der Leberschädel wird im Ofen gebacken.

Als Beilage werden traditionell Kartoffeln und Sauerkraut serviert.

Der Leberschädel ist ein traditionelles Gericht, das vor allem in bäuerlichen Haushalten gekocht wurde, um alle Teile vom Schwein – wie die Leber und das Schweinenetz – zu verwenden. Man findet ihn nur auf wenigen Speisekarten von traditionellen Gasthäusern. Sollten Sie einmal das Glück haben, ihn auf einer Karte zu entdecken, sollten sie unbedingt zulangen, denn dieses schmackhafte Gericht aus der Böhmerwald-Region bekommen Sie nur selten.

Viele von Ihnen werden noch nie Schweinenetz gegessen haben und ich gebe zu, auch ich habe es schon lange nicht mehr gegessen. Ich kann mich aber noch sehr gut daran erinnern, dass ich es als Kind besonders geliebt habe, das knackige Schweinenetz an der Oberfläche des Leberschädels abzuknabbern. Geschmacklich erinnert es mich etwas an die Kruste eines Schweinebratens.

Spielautomaten mit Früchten

Sie gehören zu den Legenden der Slot-Maschinen, die Spielautomaten mit Früchten. Sie stammen aus der Zeit, in der die ersten Casinos in Las Vegas ihre Pforten öffneten, und haben auch in der heutigen Zeit nichts an ihrer Popularität eingebüßt.

Beinahe jeder Spielautomaten-Hersteller hat ein oder mehrere Slot-Maschinen mit Früchten in seinem Sortiment. Heute handelt es sich im Gegensatz zu früher nicht mehr um mechanische Automaten, sondern um moderne digitale Geräte mit hochwertigen Grafiken und Animatoinen. Sie locken die Besucher mit guten Sounds, Risiko-Runden und extra Boni.

Wie funktionieren „Frucht-Automaten“?

Der Spieler wirft Münzen ein und bedient einen Knopf oder Hebel, mit dem das Drehen mehrerer Walzen mit unterschiedlichen Symbolen ausgelöst wird. Erscheinen bestimmte Kombinationen auf den Walzen, werden Gewinne ausgeschüttet. Früchte-Automaten unterscheiden sich von anderen Spielautomaten vor allem in der Auszahlungsrate, in der Zahl der Walzen und in der Anzahl der Gewinnlinien.

Gerade weil die Fucht-Automaten einfacher und verständlicher für die Spieler sind als andere Spielautomaten, erfreuen sie sich einer großen Beliebtheit – selbst wenn sie weniger Gewinnwege haben als andere Automaten.

Die Spielautomaten sind meist mit sehr farbenfrohen Bildern von Wassermelonen, Orangen, Zitronen, Pflaumen, Kirschen und Trauben ausgestattet .Sie gehören meist zu den Top-Automatenspielen in Casinos.

Die beliebtesten von ihnen heißen „Fruit Cocktail“, „Fruits of Ra“, „Fruit Soup“, „Sizzling Hot“ oder „Bananas go Bahamas“.

Die meisten Frucht-Automaten sind klassische einarmige Banditen.

Bevor sich ein Spieler an einen Frucht-Automaten setzt, sollte er sich mit der Auszahlungstabelle auseinandersetzen. Viele der heutigen Spielautomaten verfügen über zusätzliche Bonus-Funktionen, Cash Back, Freispiele und extra Credits und Risiko-Runden. Letztere werden häufig in Form eines Kartenspiels dargestellt und bieten dem Spieler die Möglichkeit, seinen Gewinn zu verdoppeln, wenn er die richtige Farbe errät.

Auch im Internet erfreuen sich Online-Spiele, die den Obst-Automaten nachempfunden sind, immer größerer Beliebtheit. So kann jeder von zu Hause aus auf seinem Notebook, Tablett oder Smartphone in den Genuss des allzeit beliebten Casino-Klassikers kommen.

Der Kaiserschmarrn

Der Kaiserschmarrn gehört zu den typsischsten Rezepte der österreichischen Küche. Was wäre ein Ausklang auf der Schihütte ohne Kaiserschmarrn? Was wäre eine anstrengende Bergwanderung ohne Kaiserschmarrn auf der Hütte?

Der Legende nach kommt der Name daher, weil der österreichische Kaiser Franz Josef diese Speise, sowie alles Süße, besonders liebte. Angeblich ist er aus einem verunglücktem Omelett entstanden, dass dann zerrissen und mit Rosinen verfeinert wurde.

Für den Kaiserschmarrn weicht man zuerst Rosinen in einer Schüssel in Rum ein und lässt sie für mindestens 15 Minuten stehen.

Dann schlägt man die Eier auf, indem man die Dotter vom Eiklar trennt. Das Eiklar wird mit Kristallzucker und einer Prise Salz zu steifem Schnee geschlagen.

Die Dotter werden mit Milch, etwas abgeriebener Zitronenschale, Vanillezucker und Mehl zu einem glatten Teig verrührt. zuletzt wird der Eischnee vorsichtig untergehoben.

In einer großen Pfanne lässt man Butter aufschäumen und gießt die Eiermasse hinein. Nach rund zwei Minuten verteilt man die abgetropften Rosinen darüber. Wenn die Unterseite der Eimasse goldgelb gebacken ist, wendet man das Ei-Omelett mit einem Bratenheber und gibt die Pfanne bei 180 Grad circa acht Minuten das Backrohr, bis es fertig gebacken ist.

Dann zerteilt man den Schmarrn mit zwei Gabeln in kleine Stücke. Bitte schneiden sie ihn nicht, das widerspricht absolut der österreichischen Kaiserschmarrn-Tradition!

Über die zerrissenen Schmarrnstücke verteilen Sie Butterflöckchen und etwaas Kristallzucker und lassen dies bei Oberhitze im Backrohr etwas karamellisieren.

Nun können Sie den Schmarrn entweder in der Pfanne servieren oder in Einzelportionen auf Teller aufteilen. Auf jeden Fall sollten Sie ihn vorm Servieren noch mit Puderzucker bestreuen.

Traditionell wird zum Kaiserschmarrn Zwetschkenröster oder Kompott gereicht.

Auch wenn der Kaiserschmarrn von Touristen meistens als Nachspeise gegessen wird, ist er in Österreich, sowie auch viele andere Mehlspeisklassiker, ein Hauptgericht. Üblicherweise isst man zuvor eine kräftige Suppe und dann den süßen Kaiserschmarrn.

Lieblingsrezepte aus der österreichischen Küche – Grammelknödel

Grammelknödel sind besonders in Oberösterreich fester Bestandteil der typischen Hausmannskost. Bei meinen Eltern zu Hause gab es diese deftigen Knödel mindestens einmal im Monat, und auch wenn ich Sie heute nicht mehr so oft esse, gehören sie nach wie vor zu meinen Lieblingsgerichten.

Für die Nicht-Österreicher stellt sich vermutlich zunächst einmal die Frage, was Grammeln sind. Sie sind eigentlich ein Nebenprodukt bei der Herstellung von Schweineschmalz. Dafür wird das Bauchfett des Schweins in Würfel geschnitten oder durch einen groben Fleischwolf gedreht und langsam ausgebraten. Die kleinen goldenen Würfelchen, die übrig bleiben, wenn das Fett austritt, sind die Grammeln. Sie sind besonders im Norden Österreichs sehr beliebt.

Die Grammelknödel werden aus Kartoffelteig hergestellt. Dafür kocht man die Kartoffeln samt Schale, lässt sie leicht abkühlen und schält sie, bevor man sie durch die Kartoffelpresse drückt. Diese Kartoffelmasse vermischt man mit Mehl, Eidotter und Salz rasch zu einem Teig und formt diesen zu einer circa fünf Zentimeter dicken Rolle.

Für die Füllung werden die Grammeln fein gehackt und mit feingeschnittener Zwiebel, Ei, Salz, Knoblauch, Majoran, grüner Petersilie und Semmelbröseln vermengt. Aus dieser Masse formt man kleine Knödel mit einem Durchmesser von rund drei Zentimetern.

Anschließend schneidet man von der Kartoffelteig-Rolle einen Zentimeter dicke Scheiben ab und umschließt mit den Teigscheiben die Knödel aus der Grammelfüllung.

Die gefüllten Knödel werden in kochendem Salzwasser rund 15 Minuten gekocht.

Serviert werden Grammelknödel auf klassische Weise mit Sauerkraut und Kartoffeln.

Auf traditionelle Weise werden Grammelknödel aufgrund ihres Gehalts eher bei kühlerem Wetter oder im Winter gegessen. Im Mühlviertel serviert man eher größere Knödel, so dass eine Person mit zwei Grammelknödeln satt wird. Im Innviertel werden kleine Knödel serviert, so dass jede Person mindestens fünf bis sechs Stück erhält.

Knödel haben generell eine große Tradition in Österreich. Anstelle von Grammeln wird der Kartoffelteig auch mit Speckwürfeln (Speckknödeln) oder faschierten Wurstresten (Hascheeknödeln) gefüllt.