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Der österreichische Apfelstrudel

Wer sich zum ersten Mal an das Selbermachen eines Apfelstrudels herantraut, der sollte etwas Geduld mitbringen und im Idealfall zuvor jemanden über die Schultern geschaut haben, der die Kunst des Strudelziehens beherrscht.

Ich habe es vor 25 Jahren noch in der Schule gelernt, damals stand es in Österreich noch auf dem Lehrplan. Heute kann man sowohl bereits ausgerollte Strudelteige als auch schon fertige Strudel in jedem Supermarkt kaufen, warum sich viele die Mühe mit dem selbstgemachten Strudelteig nicht mehr machen.

Das Zubereiten des Teigs ist ganz einfach: Man vermischt Mehl, lauwarmes Wasser, Salz und etwas Öl und knetet den Teig entweder mit der Hand oder mit einem Rührgerät oder einer Küchenmaschine so lange, bis ein sehr glatter Teig entsteht. Echte Strudelbäcker schlagen die Teigkugel einige Male auf die Arbeitsfläche, bis der Teig eine wirklich sehr feine Konsistenz hat. Dann gibt man etwas Öl auf einen Teller und dreht die Teigkugel darin, bis sie rundum beölt ist. Nun darf der Teig mindestens eine halbe Stunde ruhen. Dafür setzt man ihn auf den öligen Teller und deckt ihn mit einem umgedrehten Topf ab.

In der Zwischenzeit schält man Äpfel und schneidet sie in feine Spalten. Für die Füllung vermischt man sie in einer Schüssel mit Zitronensaft, in Rum eingeweichten Rosinen, Zucker und Zimt.

Wenn der Teig genügend geruht hat – man merkt es daran, dass die ursprüngliche Teigkugel flach geworden ist – zieht man den Teig leicht auseinander und stülpt ihn über beide Handrücken. Nun kann man den Teig vorsichtig in alle Richtungen noch weiter auseinander ziehen. Vielleicht haben Sie einen ähnlichen Vorgang schon beim Pizzabäcker gesehen. Hat der Teig nun einen Durchmesser von rund 30 bis 40 Zentimetern, kann man ihn auf ein bemehltes Strudeltuch geben und ihn rundherum an den Rändern so weit ausziehen, bis er hauchdünn ist. Mit Mandeln bestreut und der Apfelfüllung belegt, kann er nun eingerollt und bei 180 Grad circa 50 Minuten gebacken werden.

Die berühmten Salzburger Nockerl

Wer nach Salzburg kommt, sollte sie sich nicht entgehen lassen: Die berühmten Salzburger Nockerl. Es handelt sich um ein besonders zartes, flaumiges Souflee, das in drei große Nocken gestocken in einer Auflaufform gebacken wird.

Wer die Salzburger Nockerl erfunden hat, darüber wird noch immer gerätselt. Eine Theorie besagt, dass sich der Salzburger Fürst-Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau im 16. Jahrhundert gerne mit den wunderbar luftig lockeren Nockerln von seiner Messaliance Salome Alt verwöhnen ließ. Immerhin ist bekannt, dass aus dieser berühmten Verbindung 15 Kinder hervorgingen. Da Wolf Dietrich diese Verbindung aufgrund seines katholischen Amts nicht legalisieren konnte, revanchierte er sich standesgemäß, in dem er seiner Geliebten das berühmte Salzburger Schloss Mirabell schenkte.

An dieser Legende zweifeln allerdings die Kunsthistoriker, denn ein Backofen, mit dem man die berühmten Salzburger Nockerl herstellen kann, wurde erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelt. Dem widerspricht allerdings, dass es bereits aus früheren Zeiten zahlreiche Rezepte gibt, in der die luftige Salzburger Spezialität beschrieben ist. Man geht davon aus, dass sie früher nicht im Ofen, sondern in einer Pfanne zubereitet wurden.

Marie von Rokitansky hat eines der ältesten Rezepte der “Pfandl-Nockerln” niedergeschrieben, es kommt aus dem Jahr 1897. In ihrem Kochbuch namens “Die Österreichische Küche” beschreibt die Autorin die Nocken in Pyramidenform, wie sie in Butterschmalz in einer Pfanne ähnlich einem Omlett gebacken werden, indem sie zweimal gewendet werden. Im Anschluss werden sie mit Staubzucker bestreut.

Weitere Varianten der Salzburger Nockerl findet man im Kochbuch “Neues Salzburgerisches Koch-Buch” aus dem Jahr 1719, das vom Leibkoch des Salzburger Kirchenfürsten Ernst Graf von Thun, Conrad Hagger, stammt. Er beschreibt Salzburger Nockerl, die als Auflauf aus Brandteig hergestellt werden.

Ende des 19. Jahrhundert beschreibt Katharina Prato eine sehr komplexe Herstellungsart der Salzburger Nockerl. Dabei werden die Nockerl aus Eischnee in Milch gekocht und im Anschluss zusätzlich überbacken.

Die Basis für die luftigen Nockerl bildet nach wie vor der geschlagene Eischnee.

Das Rezept der Wiener Sachertorte

Das Orignialrezept der berühmten Wiener Sachertorte ist ein streng gehütetes Geheimnis. In Kochbüchern findet man jede Menge Rezepte der Wiener Sachertorte, einzelne kommen dem Original sehr nahe, andere wiederum sind einfache Schokotorten mit Schokoladenüberguss.

Wir haben für Sie das Originalrezept nach Carla Sacher, die mit dem Enkel des Sachertorten-Erfinders Franz Sacher verheiratet war, niedergeschrieben:

Rezept Sacher Torte

Zutaten:

Für den Teig: 140 g Butter, 140 g Zucker, 6 Eier, 140 g Schokolade, 110 g Mehl, 30 g Kakaopulver, 1 Prise Salz.

Für die Schokoladenglasur: 350 g Schokolade, 15 g Kakaopulver, 125 g Kristallzucker, 125 ml Wasser

Für die Füllung: 150 g Marillenmarmelade

Zubereitung:

Eier Trennen und aus dem Eiklar gemeinsam mit einer Prise Salz und 100 Gramm Zucker einen steifen Schnee schlagen. Schokolade bei niedriger Temperatur schmelzen (wenn sie zu heiß wird, verliert sie an Aroma), Butter mit dem restlichen Zucker flaumig rühren und die Eidotter unterrühren. Dann die Schokolade beigeben und den steif geschlagen Schnee vorsichtig unterheben. Zuletzt das Mehl mit dem Kakaopulver vermischen, über die Masse sieben und ebenfalls vorsichtig unterheben.

Den Teig in eine Tortenform füllen und bei 160 bis 170 Grad für 45 Miinuten backen. Die Torte erst aus der Form lösen, wenn sie vollkommen ausgekühlt ist. Dann die Torte in der Mitte durchschneiden, mit der erwärmten Marillenmarmelade bestreichen und wieder zusammensetzen. Die Torte an der Seite und an der Oberfläche ebenfalls mit Marillenmarmelade einstreichen.

Für die Schokoladenglasur die Schokolade zerkleinern und das Kakaopulver und den Kristallzucker hinzufügen. Das Wasser dazugeben und die gesamte Masse erhitzen, bis sie zu köcheln beginnt. So lange köcheln lassen, bis man aus der Glasur kleine Fäden ziehen kann. Dann die Glasur abkühlen lassen, bis sie in etwa lippenwarm ist. Nun kann sie über die Sachertorte gegossen werden. Wenn man sie mit einer Platte vorsichtig glattstreicht, bekommt man eine besonders schöne Oberfläche.

Gutes Gelingen!

Die Geschichte der Wiener Sachertorte

Wer kennt sie nicht, die berühmte Wiener Sachertorte? Sie ist ein Symbol für die Backkunst der Wiener Zuckerbäcker und wird sowohl von Wien-Besuchern liebend gerne verzehrt als auch als Souvenir in alle Welt versandt.

Die Geschichte der Wiener Sachertorte geht auf das Jahr 1832 zurück. Fürst Metternich gab seiner Hofküche den Auftrag, eine ganz besondere Nachspeise zu kreieren. Nun kam es aber, wie es kommen musste: Der Chefkoch war an diesem Tag erkrankt und so musste der Lehrling – der 16jährige Franz Sacher, der sich erst im zweiten Lehrjahr befand – einspringen. Er bemühte sich sehr, den hohen Ansprüchen seines Fürsten zu entsprechen und erfand eine Variante der heutigen Sachertorte.

Obwohl die Torte allen schmeckte, schenkte man ihr keine große Aufmerksamkeit. Erst 15 Jahre später eröffnete der damalige Lehrling Franz Sacher in Wien einen Feinkostladen mit angeschlossener Weinhandlung. Der älteste Sohn Sachers, Eduard, stieg in die Fußstapfen seines Vaters und machte in der Hofzuckerbäckerei Demel eine Ausbildung. Während dieser Zeit verfeinerte und vollendete er das Backwerk seines Vaters, bis es zu dieser Köstlichkeit wurde, die man heute überall als Sacher Torte kennt.

Zuerst wurde die Sachertorte nur in der Hofzuckerbäckerei Deml angeboten, später jeoch auch im Hotel Sacher, das Eduard Sacher im Jahr 1876 gründete und in dessen Café heute noch gerne Einheimische und Touristen ein gutes Stück dieser Torte mit einer Wiener Melange genießen.

Wieder kam es, wie es kommen musste, von 1938 bis 1963 stritten das Haus Demel und das Haus Sacher darum, wer das Markenzeichen „Original-Sacher-Torte“ verwenden durfte. Schließlich kam es zu einer außergerichtlichen Einigung, die regelte, dass das Hotel Sacher die Bezeichnung „Original-Sacher-Torte“ verwenden durfte, und die Hofzuckerbäckerei Deml auf Iher Torte das dreieckige Siegel mit der Aufschrift “Eduard Sacher-Torte” verwenden darf.

Die beiden Tortenvarianten unterscheiden sich jedoch lediglich durch ihre Marmeladenschichten, wovon die des Hauses Sachers zwei hat und die aus dem Hause Demel nur eine.

Der Waldviertler Graumohn

Wer im Sommer durch das Waldviertel fährt, wird überrascht sein von den vielen Mohnfeldern, die rötlich schimmern.

Der Graumohn, auch Schlafmohn genannt, gehört zur Familie der Mohngewächse, und kommt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum. Die Mohnsamen werden sowohl als Nahrungsmittel als auch zur Ölgewinnung verwendet.

Der Name Schlafmohn verweist darauf, dass diese Pflanze in der griechischen Antike als Schlafmittel eingesetzt wurde.

Der Graumohn ist vermutlich durch die Klöster ins Waldviertel gekommen. Mönche kultivierten seit dem frühen Mittelalter diese Pflanze, um daraus Medizin gegen Schlaflosigkeit und Schmerzen herzustellen. Heute noch verweisen Dokumente aus dem 13. Jahrhundert darauf, dass im Stift Zwettl Mohn als Zehnt an das Kloster abgegeben wrude.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden im Waldviertel bereits 1.200 Hektar Mohn angebaut. Der Waldviertler Graumohn wurde bis 1930 sogar an der Londoner Börse gehandlt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verdrängten andere Kulturpflanzen, die weniger arbeitsintensiv waren, einen Großteil des Mohnanbaus. Erst ab 1980 wurde durch landwirtschaftliche Förderinitiativen die Tradition des Mohnanbaus im Waldviertel wiederbelebt.

Die traditionelle Waldviertler Küche ist stark vom Mohn geprägt, typische Speisen sind Mohnstrudel, Mohnzelten, Mohnnudeln und Mohnknödel. Mohn wird aber auch zu hochwertigem Öl gepresst.

Rezept Mohnzelten

Zutaten:

Für den Teig braucht man 300 Gramm mehlige Kartoffeln, 250 Gramm Schweineschmalz, 500 Gramm Mehl, zwei Esslöffel Sauerrahm, zwei Eier, einen halben Würfel frische Hefe und eine Prise Salz.

Für die Füllung benötigt man 300 Gramm gemahlenen Graumohn, 75 Gramm Zucker, einen Esslöffel Honig, einen Esslöffel Vanillezucker, zwei Esslöffel Powidl, 30 Milliliter Rum, 190 Milliliter Milch und 60 Gramm zerlassene Butter. Zusätzlich braucht man zum Bestreichen ein verquirltes Ei.

Für die Füllung verrührt man alle Zutaten und stellt die Masse für eine Stunde kühl.

Dann kocht man die Kartoffeln, schält sie und presst sie durch eine Kartoffelpresse. Dann gibt man die restlichen Zutaten zu den Kartoffeln und knetet die Masse zu einem Teig, den man nach einer halben Stunde Ruhe mit der Mohnfüllung füllt und bei 250 Grad für 15 Minuten backt.

Casinos in der Nähe von Restaurants

In Österreich werden alle großen, eleganten Casinos von der Casinos Austria Gesellschaft betrieben. Um den Besuchern einen ganz außergewöhnlichen Abend zu bieten, hat man sich schon vor vielen Jahren überlegt, das Casino-Erlebnis noch interessanter zu gestalten.

So kam es zu der Idee von Dinner und Casino. In allen zwölf der österreichischen Filialen der Casinos Austria haben sich Top-Restaurants etabliert, welche die Gäste neben dem Spielerlebnis mit besonderen Gaumenfreuden verwöhnen.

Der Besucher kann spezielle Dinner und Casino Packages buchen und den Casinobesuch mit mehrgängigen Menüs, die von einer hervorragenden Weinauswahl begleitet werden kombinieren.

Ein typischer Dinner und Casino Abend könnte wie folgt aussehen:

Die Gäste werden direkt im Casino empfangen, wo sie mit einem Glas Champagner und kleinen Fingerfood Häppchen als Aperitif verwöhnt werden. Ein eigens dafür abgestellter Casino Buttler führt die Gäste durch die Spielhallen und erklärt nach Wunsch die Regeln auf den unerschiedlichen Spieltischen.

Danach werden die Gäste ins Restaurant geführt, wo sie an ihrem reservierten Tisch mit einem Amus Guele verwöhnt werden, während sie sich für eines von drei speziell kreierten Casino-Menüs entscheiden. Die außergewöhnlichen Kompositionen sind in absoluter Top-Qualität. Die Küchenchefs haben bei der Kreation der Menüs darauf geachtet, das Casino-Thema mit aufzugreifen.

So wird beispielsweise in die Dekortation der Vorspeise Glücksklee gekonnt miteingebaut, oder es wird eine rote Beete Suppe mit schwarzen Trüffeln angeboten, die sich ganz dem Thema “rouge noir” widmet. Der Hauptgang mit einem Steak vom Black Angus Rind mit einer Beilage aus 21 verschiedenen Gemüsesorten steht unter dem Motto “Black Jack”. “Nichts geht mehr”, heißt es erst, nachdem ein ausgeklügeltes Poker-Dessert und eine Käseblatte in Form eines Roulette Rads serviert wurden.

Begleitet werden die einzelnen Gänge von einer Top Weinauswahl, welche von Spitzensommelieren zusammengestellt wird.

“Nichts geht mehr”, heißt es erst, nachdem ein ausgeklügeltes Poker-Dessert und eine Käseblatte in Form eines Roulette Rads serviert wurden.

 

Die Wachauer Marille

Eingangs gilt es wohl klarzustellen, was wir in Österreich unter Marille verstehen: Marillen sind nichts anderes als Aprikosen.

Die Wachauer Marille ist aber eine ganz besondere Aprikose, sie ist eine der wenigen österreichischen Produkte, die innerhalb der Europäischen Union als eingetragene Marke geschätzt wird. Von Marillen aus anderen österreichischen Regionen unterscheidet sich die Wachauer Marille durch ihr besonders feines Aroma. Sie wird aber nicht nur frisch gegessen, sondern auch zu Marmeladen, Likören, Edelbränden und Säften verarbeitet.

Auch in der österreichischen Mehlspeisküche hat die Wachauer Marille einen großen Stellenwert, etwa als Marillenknödel, Marillenstrudel oder Marillenröster.

Die besondere Qualität hat die Wachauer Marille dem Zusammenspiel von besonderen Böden, Klima und einer über viele Jahrhunderte reichende Kultivierung zu verdanken. Auch das Zusammentreffen verschiedener Klimaeinflüsse in der Wachau wie etwa das pannonische Becken, das Waldviertel und die Nähe zur Donau, auch Aromagürtel genannt, wirkt sich auf die Qualität aus. Ebenso haben die starken Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, speziell wenn die Früchte reifen, einen direkten Einfluss auf Aroma, Geschmack und Gehalt der Marillen.

Die Marillenbäume haben aber auch noch eine andere Bedeutung für die Wachau, denn die Marillenblüte lockt jährlich tausende Besucher in die Region.

Wie viele Früchte stammt auch die Marille ursprünglich nicht aus Europa. Sie hat ihren Ursprung in China, wo man sie bereits vor über 4.000 Jahren kultivierte. Es war Alexander der Große, der die Marille nach Griechenland und Italien brachte. In der Ära des großen Römischen Reiches gelangte die Marille auch in die Wachau, wo sie bereits seit 2.000 Jahren wächst.

Die Wachauer Marille diente ursprünglich nur der Eigenversorgung. Die Wachau lebte seit vielen Jahrhunderten vor allem vom Weinbau. Als im 19. Jahrhundert die Einnahmen durch den Wein aufgrund eines Reblaus-Befalls stark zurückgingen, begann man, auch die Marille kommerziell zu vermarkten.

Heute ist die Wachau neben der Marille vor allem für ihren Grünen Veltliner bekannt.

Spielautomaten in Bars

In Österreich war es aufgrund des strengen Glücksspielgesetzes lange untersagt, in Bars Spieleautomaten aufzustellen. Vor einigen Jahren hat sich das Gesetz allerdings geändert und so dürfen auch in heimischen Lokalen Automaten und Casinospiele angeboten werden.

Im Gegensatz zu anderen Ländern, wie beispielsweise in Spanien, hat es sich in Österreich dennoch nie wirklich durchgesetzt, in Bars oder Gaststätten Automaten zu betreiben. Vielmehr sind seit der Lockerung des Glücksspielgesetzes zahlreiche Wettcafés entstanden, die voll mit Automaten sind.

Diese dunklen Spielhöllen sind ein beliebter Rückzugsort für all diejenigen, die ungestört und zwanglos ihrem Spielhang folgen wollen. Freilich sind sie auch zum Aufenthaltsort jener geworden, die der Spielsucht unterliegen und nicht selten ihr ganzes Hab und Gut vor Automaten verzocken.

“Unglücklicherweise haben diese Wettcafés keine strengen Auflagen, die die Spieler, so wie in den teilstaatlichen Casinos der Casinos Austria Gesellschaft oesterreichischecasinos.at, registrieren und somit auch Blackjack kontrollieren.

Das ist der Grund, warum vielen Organisationen diese Spielhallen ein Dorn im Auge sind und sie für eine erneute Verschärfung des Glücksspielgesetztes in Österreich plädieren. Viele wünschen sich sogar eine gänzliche Verbannung jeglicher Art der Glücksspiele aus dem Land, so wie es beispielsweise auf Hawaii der Fall ist. Dort werden neben Casinos und Spielhallen jegliche Glücksspiele wie auch Sportwetten und Lotterien verboten.

Gegner argumentieren damit, dass dies wohl auf einem isolierten Inselachipel funktionieren möge, nicht jedoch inmitten Europas, wo sich in den letzten Jahren gerade im Grenzbereich der ehemaligen Ostblockländer Ungarn, Slowakai und Tschechien zahlreiche Casinos und Glücksspielcafés niedergelassen haben und ohnehin auch schon jetzt viele Besucher aus den österreichischen Grenzregionen anlocken.

Immerhin werden mit dem Glückspiel in Österreich enorme Umsätze erwirtschaftet, die somit durch Steuereinnahmen dem Staat wiederum zur Verfügung stehen.

Interessant wäre es daher, einmal eine Gegenüberstellung zu machen, die aufzeigt, wie hoch die Steuereinnahmen aus den Glücksspielen im Vergleich zu den Sozialausgaben für Spielesüchtige sind.

Der Leberschädl – ein traditionelles Gericht aus dem Mühlviertel

Den Leberschädl kennt man wohl in Österreich sonst nirgends außer im Mühlviertel. Bei meiner Mutter kam er früher mehrmals im Jahr auf den Tisch.

Eingangs mag wohl irritierend sein, was ein Schädel im Essen zu tun hat. Hierzu kann gesagt werden, dass das Wort „Schädel“ im Mühlviertel als Synonym für einen Kuchen verwendet wird, der auf dem Blech oder in einer Rein – einer quadratischen Form aus Metall mit Henkeln an zwei gegenüberliegenden Enden – gebacken wird.

Der Leberschädel ist also eine Art pikanter Kuchen. In Wirklichkeit ist er einem Hackbraten nicht unähnlich, allerdings wird dafür zusätzlich Schweineleber verwendet und er wird in einem Schweinenetz gebacken.

Für den Leberschädel werden altbackene Semmeln in Milch eingeweicht, dann wird zu einem Drittel Leber und zu zwei Drittel fettes und mageres Schweinefleisch faschiert. Diese Masse wird mit den ausgedrückten Semmeln, gepresstem Knoblauch sowie Salz, Pfeffer, Majoran, Kümmel und Zitronenschale vermischt.

Dann wird die “Rein” mit Schweinenetz ausgelegt und mit der Leber-Fleischmasse gefüllt, bevor sie mit dem Netz bedeckt wird. Der Leberschädel wird im Ofen gebacken.

Als Beilage werden traditionell Kartoffeln und Sauerkraut serviert.

Der Leberschädel ist ein traditionelles Gericht, das vor allem in bäuerlichen Haushalten gekocht wurde, um alle Teile vom Schwein – wie die Leber und das Schweinenetz – zu verwenden. Man findet ihn nur auf wenigen Speisekarten von traditionellen Gasthäusern. Sollten Sie einmal das Glück haben, ihn auf einer Karte zu entdecken, sollten sie unbedingt zulangen, denn dieses schmackhafte Gericht aus der Böhmerwald-Region bekommen Sie nur selten.

Viele von Ihnen werden noch nie Schweinenetz gegessen haben und ich gebe zu, auch ich habe es schon lange nicht mehr gegessen. Ich kann mich aber noch sehr gut daran erinnern, dass ich es als Kind besonders geliebt habe, das knackige Schweinenetz an der Oberfläche des Leberschädels abzuknabbern. Geschmacklich erinnert es mich etwas an die Kruste eines Schweinebratens.

Spielautomaten mit Früchten

Sie gehören zu den Legenden der Slot-Maschinen, die Spielautomaten mit Früchten. Sie stammen aus der Zeit, in der die ersten Casinos in Las Vegas ihre Pforten öffneten, und haben auch in der heutigen Zeit nichts an ihrer Popularität eingebüßt.

Beinahe jeder Spielautomaten-Hersteller hat ein oder mehrere Slot-Maschinen mit Früchten in seinem Sortiment. Heute handelt es sich im Gegensatz zu früher nicht mehr um mechanische Automaten, sondern um moderne digitale Geräte mit hochwertigen Grafiken und Animatoinen. Sie locken die Besucher mit guten Sounds, Risiko-Runden und extra Boni.

Wie funktionieren „Frucht-Automaten“?

Der Spieler wirft Münzen ein und bedient einen Knopf oder Hebel, mit dem das Drehen mehrerer Walzen mit unterschiedlichen Symbolen ausgelöst wird. Erscheinen bestimmte Kombinationen auf den Walzen, werden Gewinne ausgeschüttet. Früchte-Automaten unterscheiden sich von anderen Spielautomaten vor allem in der Auszahlungsrate, in der Zahl der Walzen und in der Anzahl der Gewinnlinien.

Gerade weil die Fucht-Automaten einfacher und verständlicher für die Spieler sind als andere Spielautomaten, erfreuen sie sich einer großen Beliebtheit – selbst wenn sie weniger Gewinnwege haben als andere Automaten.

Die Spielautomaten sind meist mit sehr farbenfrohen Bildern von Wassermelonen, Orangen, Zitronen, Pflaumen, Kirschen und Trauben ausgestattet .Sie gehören meist zu den Top-Automatenspielen in Casinos.

Die beliebtesten von ihnen heißen „Fruit Cocktail“, „Fruits of Ra“, „Fruit Soup“, „Sizzling Hot“ oder „Bananas go Bahamas“.

Die meisten Frucht-Automaten sind klassische einarmige Banditen.

Bevor sich ein Spieler an einen Frucht-Automaten setzt, sollte er sich mit der Auszahlungstabelle auseinandersetzen. Viele der heutigen Spielautomaten verfügen über zusätzliche Bonus-Funktionen, Cash Back, Freispiele und extra Credits und Risiko-Runden. Letztere werden häufig in Form eines Kartenspiels dargestellt und bieten dem Spieler die Möglichkeit, seinen Gewinn zu verdoppeln, wenn er die richtige Farbe errät.

Auch im Internet erfreuen sich Online-Spiele, die den Obst-Automaten nachempfunden sind, immer größerer Beliebtheit. So kann jeder von zu Hause aus auf seinem Notebook, Tablett oder Smartphone in den Genuss des allzeit beliebten Casino-Klassikers kommen.