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Der Leberschädl – ein traditionelles Gericht aus dem Mühlviertel

Den Leberschädl kennt man wohl in Österreich sonst nirgends außer im Mühlviertel. Bei meiner Mutter kam er früher mehrmals im Jahr auf den Tisch.

Eingangs mag wohl irritierend sein, was ein Schädel im Essen zu tun hat. Hierzu kann gesagt werden, dass das Wort „Schädel“ im Mühlviertel als Synonym für einen Kuchen verwendet wird, der auf dem Blech oder in einer Rein – einer quadratischen Form aus Metall mit Henkeln an zwei gegenüberliegenden Enden – gebacken wird.

Der Leberschädel ist also eine Art pikanter Kuchen. In Wirklichkeit ist er einem Hackbraten nicht unähnlich, allerdings wird dafür zusätzlich Schweineleber verwendet und er wird in einem Schweinenetz gebacken.

Für den Leberschädel werden altbackene Semmeln in Milch eingeweicht, dann wird zu einem Drittel Leber und zu zwei Drittel fettes und mageres Schweinefleisch faschiert. Diese Masse wird mit den ausgedrückten Semmeln, gepresstem Knoblauch sowie Salz, Pfeffer, Majoran, Kümmel und Zitronenschale vermischt.

Dann wird die “Rein” mit Schweinenetz ausgelegt und mit der Leber-Fleischmasse gefüllt, bevor sie mit dem Netz bedeckt wird. Der Leberschädel wird im Ofen gebacken.

Als Beilage werden traditionell Kartoffeln und Sauerkraut serviert.

Der Leberschädel ist ein traditionelles Gericht, das vor allem in bäuerlichen Haushalten gekocht wurde, um alle Teile vom Schwein – wie die Leber und das Schweinenetz – zu verwenden. Man findet ihn nur auf wenigen Speisekarten von traditionellen Gasthäusern. Sollten Sie einmal das Glück haben, ihn auf einer Karte zu entdecken, sollten sie unbedingt zulangen, denn dieses schmackhafte Gericht aus der Böhmerwald-Region bekommen Sie nur selten.

Viele von Ihnen werden noch nie Schweinenetz gegessen haben und ich gebe zu, auch ich habe es schon lange nicht mehr gegessen. Ich kann mich aber noch sehr gut daran erinnern, dass ich es als Kind besonders geliebt habe, das knackige Schweinenetz an der Oberfläche des Leberschädels abzuknabbern. Geschmacklich erinnert es mich etwas an die Kruste eines Schweinebratens.

Spielautomaten mit Früchten

Sie gehören zu den Legenden der Slot-Maschinen, die Spielautomaten mit Früchten. Sie stammen aus der Zeit, in der die ersten Casinos in Las Vegas ihre Pforten öffneten, und haben auch in der heutigen Zeit nichts an ihrer Popularität eingebüßt.

Beinahe jeder Spielautomaten-Hersteller hat ein oder mehrere Slot-Maschinen mit Früchten in seinem Sortiment. Heute handelt es sich im Gegensatz zu früher nicht mehr um mechanische Automaten, sondern um moderne digitale Geräte mit hochwertigen Grafiken und Animatoinen. Sie locken die Besucher mit guten Sounds, Risiko-Runden und extra Boni.

Wie funktionieren „Frucht-Automaten“?

Der Spieler wirft Münzen ein und bedient einen Knopf oder Hebel, mit dem das Drehen mehrerer Walzen mit unterschiedlichen Symbolen ausgelöst wird. Erscheinen bestimmte Kombinationen auf den Walzen, werden Gewinne ausgeschüttet. Früchte-Automaten unterscheiden sich von anderen Spielautomaten vor allem in der Auszahlungsrate, in der Zahl der Walzen und in der Anzahl der Gewinnlinien.

Gerade weil die Fucht-Automaten einfacher und verständlicher für die Spieler sind als andere Spielautomaten, erfreuen sie sich einer großen Beliebtheit – selbst wenn sie weniger Gewinnwege haben als andere Automaten.

Die Spielautomaten sind meist mit sehr farbenfrohen Bildern von Wassermelonen, Orangen, Zitronen, Pflaumen, Kirschen und Trauben ausgestattet .Sie gehören meist zu den Top-Automatenspielen in Casinos.

Die beliebtesten von ihnen heißen „Fruit Cocktail“, „Fruits of Ra“, „Fruit Soup“, „Sizzling Hot“ oder „Bananas go Bahamas“.

Die meisten Frucht-Automaten sind klassische einarmige Banditen.

Bevor sich ein Spieler an einen Frucht-Automaten setzt, sollte er sich mit der Auszahlungstabelle auseinandersetzen. Viele der heutigen Spielautomaten verfügen über zusätzliche Bonus-Funktionen, Cash Back, Freispiele und extra Credits und Risiko-Runden. Letztere werden häufig in Form eines Kartenspiels dargestellt und bieten dem Spieler die Möglichkeit, seinen Gewinn zu verdoppeln, wenn er die richtige Farbe errät.

Auch im Internet erfreuen sich Online-Spiele, die den Obst-Automaten nachempfunden sind, immer größerer Beliebtheit. So kann jeder von zu Hause aus auf seinem Notebook, Tablett oder Smartphone in den Genuss des allzeit beliebten Casino-Klassikers kommen.

Der Kaiserschmarrn

Der Kaiserschmarrn gehört zu den typsischsten Rezepte der österreichischen Küche. Was wäre ein Ausklang auf der Schihütte ohne Kaiserschmarrn? Was wäre eine anstrengende Bergwanderung ohne Kaiserschmarrn auf der Hütte?

Der Legende nach kommt der Name daher, weil der österreichische Kaiser Franz Josef diese Speise, sowie alles Süße, besonders liebte. Angeblich ist er aus einem verunglücktem Omelett entstanden, dass dann zerrissen und mit Rosinen verfeinert wurde.

Für den Kaiserschmarrn weicht man zuerst Rosinen in einer Schüssel in Rum ein und lässt sie für mindestens 15 Minuten stehen.

Dann schlägt man die Eier auf, indem man die Dotter vom Eiklar trennt. Das Eiklar wird mit Kristallzucker und einer Prise Salz zu steifem Schnee geschlagen.

Die Dotter werden mit Milch, etwas abgeriebener Zitronenschale, Vanillezucker und Mehl zu einem glatten Teig verrührt. zuletzt wird der Eischnee vorsichtig untergehoben.

In einer großen Pfanne lässt man Butter aufschäumen und gießt die Eiermasse hinein. Nach rund zwei Minuten verteilt man die abgetropften Rosinen darüber. Wenn die Unterseite der Eimasse goldgelb gebacken ist, wendet man das Ei-Omelett mit einem Bratenheber und gibt die Pfanne bei 180 Grad circa acht Minuten das Backrohr, bis es fertig gebacken ist.

Dann zerteilt man den Schmarrn mit zwei Gabeln in kleine Stücke. Bitte schneiden sie ihn nicht, das widerspricht absolut der österreichischen Kaiserschmarrn-Tradition!

Über die zerrissenen Schmarrnstücke verteilen Sie Butterflöckchen und etwaas Kristallzucker und lassen dies bei Oberhitze im Backrohr etwas karamellisieren.

Nun können Sie den Schmarrn entweder in der Pfanne servieren oder in Einzelportionen auf Teller aufteilen. Auf jeden Fall sollten Sie ihn vorm Servieren noch mit Puderzucker bestreuen.

Traditionell wird zum Kaiserschmarrn Zwetschkenröster oder Kompott gereicht.

Auch wenn der Kaiserschmarrn von Touristen meistens als Nachspeise gegessen wird, ist er in Österreich, sowie auch viele andere Mehlspeisklassiker, ein Hauptgericht. Üblicherweise isst man zuvor eine kräftige Suppe und dann den süßen Kaiserschmarrn.

Lieblingsrezepte aus der österreichischen Küche – Grammelknödel

Grammelknödel sind besonders in Oberösterreich fester Bestandteil der typischen Hausmannskost. Bei meinen Eltern zu Hause gab es diese deftigen Knödel mindestens einmal im Monat, und auch wenn ich Sie heute nicht mehr so oft esse, gehören sie nach wie vor zu meinen Lieblingsgerichten.

Für die Nicht-Österreicher stellt sich vermutlich zunächst einmal die Frage, was Grammeln sind. Sie sind eigentlich ein Nebenprodukt bei der Herstellung von Schweineschmalz. Dafür wird das Bauchfett des Schweins in Würfel geschnitten oder durch einen groben Fleischwolf gedreht und langsam ausgebraten. Die kleinen goldenen Würfelchen, die übrig bleiben, wenn das Fett austritt, sind die Grammeln. Sie sind besonders im Norden Österreichs sehr beliebt.

Die Grammelknödel werden aus Kartoffelteig hergestellt. Dafür kocht man die Kartoffeln samt Schale, lässt sie leicht abkühlen und schält sie, bevor man sie durch die Kartoffelpresse drückt. Diese Kartoffelmasse vermischt man mit Mehl, Eidotter und Salz rasch zu einem Teig und formt diesen zu einer circa fünf Zentimeter dicken Rolle.

Für die Füllung werden die Grammeln fein gehackt und mit feingeschnittener Zwiebel, Ei, Salz, Knoblauch, Majoran, grüner Petersilie und Semmelbröseln vermengt. Aus dieser Masse formt man kleine Knödel mit einem Durchmesser von rund drei Zentimetern.

Anschließend schneidet man von der Kartoffelteig-Rolle einen Zentimeter dicke Scheiben ab und umschließt mit den Teigscheiben die Knödel aus der Grammelfüllung.

Die gefüllten Knödel werden in kochendem Salzwasser rund 15 Minuten gekocht.

Serviert werden Grammelknödel auf klassische Weise mit Sauerkraut und Kartoffeln.

Auf traditionelle Weise werden Grammelknödel aufgrund ihres Gehalts eher bei kühlerem Wetter oder im Winter gegessen. Im Mühlviertel serviert man eher größere Knödel, so dass eine Person mit zwei Grammelknödeln satt wird. Im Innviertel werden kleine Knödel serviert, so dass jede Person mindestens fünf bis sechs Stück erhält.

Knödel haben generell eine große Tradition in Österreich. Anstelle von Grammeln wird der Kartoffelteig auch mit Speckwürfeln (Speckknödeln) oder faschierten Wurstresten (Hascheeknödeln) gefüllt.